Ärzte Zeitung, 29.11.2016

Bildung

Analphabetismus bleibt große Herausforderung

BERLIN. Rund 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können nur eingeschränkt oder überhaupt nicht lesen und schreiben. Das sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Claudia Bogedan (SPD), mit Blick auf die "Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung", die am Montag in Berlin eröffnet wurde. Bund und Länder wollen sich gemeinsam mit vielen Partnern in den kommenden zehn Jahren dafür einsetzen, die Grundbildung in Deutschland zu verbessern.

Analphabetismus ist nach Einschätzung der Bremer Bildungssenatorin Bogedan ein sehr vielschichtiges Problem. Die Ursachenforschung müsse in Zukunft ausgebaut werden, um präventiv zu arbeiten und Betroffenen frühzeitig zu helfen. (dpa)

Weitere Infos unter www.alpha-fundsachen.de und www.alphabeitsierung.de.

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[30.11.2016, 21:32:38]
Fritz Gorzny 
Hauptursache der Legasthenie und des Analphabetismus sind visuelle Störungen
Leider werden die Ursachen des Analphabetismus und der Legastenie nach wie vor in zentralen Verschaltungsproblemen gesucht und nicht in visuellen vor allem binokularen Störungen. Dabei liegt es doch auf der Hand, das Lesen eng an Sehen gekoppelt ist.Vor allem eine assoziierte Heterophorie ist sehr häufig mit Leseproblemen veknüpft und eine prismatische Korrektion kann die Störung prompt beheben.Dafür müßte die Phorie aber unter erhaltener Fusion nach der Mess-und Korektionsmethodik nach H.J. Haase am Polatest gemessen werden , da nur so die realen Phoriewerte ermittelt werden können. Leider findet diese Methode in der Ophthalmologie noch immer keine Anerkennung und wir sind auf die Hilfe der Optometrie angewiesen.
Dr.Gorzny , Augenarzt, Vizepräsident der Internationalen Vereinigung für Binokulares Sehen. (IVBS) zum Beitrag »

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