Ärzte Zeitung online, 30.01.2018

Gesundheitsministerium

Höchststand bei FSME in Bayern – Impfung empfohlen

MÜNCHEN. In Bayern wurde 2017 ein neuer Höchststand bei Infektionen mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet. Das geht aus Informationen des Gesundheitsministeriums und des Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) hervor. Demnach wurden 229 Patienten wegen FSME behandelt, davon 187 stationär.

Das war die höchste Zahl seit Beginn der Meldepflicht im Jahr 2001. In den Vorjahren waren weniger Fälle gemeldet worden (2013: 175; 2014: 123; 2015: 127; 2016: 159). FSME kann als Folge eines Zeckenbisses auftreten.

Bei einem schweren Verlauf können Patienten neurologische Schäden davontragen. Bayern ist eines der meistbetroffenen Bundesländer, 83 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte gelten als Risikogebiete. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) riet Bewohnern zur Impfung, die bayernweit von der GKV bezahlt wird. (cmb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

jameda muss Arztprofil löschen - Das ist die Urteilsbegründung

Urteil des Bundesgerichtshofs zum Arzt-Bewertungsportal jameda: Am Dienstag entschieden die Karsruher Richter zugunsten einer klagenden Ärztin. Ihr Profil muss gelöscht werden - die Richter schränken ihr Urteil allerdings ein. mehr »

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in Europa

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »