Ärzte Zeitung, 22.02.2012

Ein Geschenk des Wettbewerbs

BERLIN (HL). Ein 13-Milliarden-"Geschenk" an die gesetzlichen Krankenkassen - das ist die Auswirkung des Wettbewerbs durch generische Arzneimittel.

Exakt 12,922 Milliarden Euro sparen die Kassen dadurch, dass Ärzte im vergangenen Jahr in 81 von 100 Fällen Generika statt Orginalarzneimittel verordnet haben.

Im Durchschnitt, so der Industrieverband Pro Generika, kostet ein generisches Arzneimittel ab Werk nur ein Drittel des wirkstoffgleichen Originals.

Die Einsparung durch Generika hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht, der um 25 Prozent über dem von 2010 liegt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »