Ärzte Zeitung, 28.06.2012

Gewerkschaft sorgt sich um Pharma-Standort

BERLIN (af). Pharmastandort erhalten, hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern! Mit diesen Forderungen greift die Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie in die gesundheitspolitische Debatte ein.

Die Pharmaindustrie müsse im Kernmarkt der gesetzlichen Krankenversicherung Preise erwirtschaften können, die den Unternehmen Raum für Weiterentwicklung und Innovationen ließen.

Die Politik dürfe Finanzierungsprobleme in der GKV nicht einfach bei der Industrie abladen, sagte IG BCE-Chef Michael Vassiliadis zur Eröffnung der Fachtagung "Pharmastandort Deutschland" am Donnerstag in Berlin.

Damit nahm er Bezug auf den fortdauernden Zwangsrabatt von 16 Prozent auf Arzneimittel und die frühe Nutzenbewertung nach dem AMNOG. Das AMNOG trage in seiner jetzigen Fassung nicht zur Balance der Interessen der Akteure im Gesundheitswesen bei.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7145)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »