Ärzte Zeitung, 30.11.2015

Arzneiversorgung

KKH warnt vor steigenden Ausgaben

HANNOVER. Die Arzneimittelausgaben der GKV könnten bald wieder das Niveau der ärztlichen Honorare überschreiten. Davor warnt der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkassen (KKH), Ingo Kailuweit.

Daran ändere auch die frühe Nutzenbewertung nichts, deren Ziel, zwei Milliarden Euro einzusparen, bislang weit verfehlt worden sei.

Als eine wesentliche Ursache sieht Kailuweit Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, deren Preise die Hersteller nach geltendem Recht im ersten Jahr der Vermarktung autonom festlegen können.

Erst dann gilt ein ausgehandelter oder festgelegter Erstattungsbetrag. Die gegenwärtigen Bedingungen in der Arzneimittelversorgung führten zu Marktversagen. (HL)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »