Ärzte Zeitung, 23.09.2015

Netzwerk in Hessen

Trauma-Opfer sollen schneller Termin erhalten

GIEßEN. Wer in Hessen Opfer einer Gewalttat wird, soll künftig schneller Hilfe bekommen. Dafür wurde ein Trauma-Netz von 18 Kliniken und Einrichtungen ins Leben gerufen, die eine erste Anlaufstelle für Betroffene sein sollen. "Primäres Ziel ist die schnelle Terminvergabe", sagte Ina Velte vom zuständigen Regierungspräsidium Gießen der "Ärzte Zeitung".

Opfer von Überfällen, Sexualstraftaten und schweren Körperverletzungen müssten maximal vier Wochen warten. Zum offiziellen Start des Netzes haben die Kooperationspartner am Dienstag in Gießen die Verträge unterzeichnet. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Macht Sport so glücklich wie Geld?

Wer moderat Sport treibt, ist seltener unglücklich und kann damit offenbar Gehaltseinbußen von rund 22.000 Euro jährlich emotional kompensieren, so eine US-Analyse. mehr »

Experimentelle Arznei lindert Juckreiz

Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt. In einer Studie linderten sie damit nicht nur akute, sondern auch chronische Beschwerden. mehr »

Politiker fordern nach Valsartan-Skandal mehr Kontrollen

Seit Wochen erhitzt der Valsartan-Skandal die Gemüter. Patienten fühlen sich schlecht informiert. Wie sehen Gesundheitspolitiker das Dilemma? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. mehr »