Ärzte Zeitung, 23.09.2015

Netzwerk in Hessen

Trauma-Opfer sollen schneller Termin erhalten

GIEßEN. Wer in Hessen Opfer einer Gewalttat wird, soll künftig schneller Hilfe bekommen. Dafür wurde ein Trauma-Netz von 18 Kliniken und Einrichtungen ins Leben gerufen, die eine erste Anlaufstelle für Betroffene sein sollen. "Primäres Ziel ist die schnelle Terminvergabe", sagte Ina Velte vom zuständigen Regierungspräsidium Gießen der "Ärzte Zeitung".

Opfer von Überfällen, Sexualstraftaten und schweren Körperverletzungen müssten maximal vier Wochen warten. Zum offiziellen Start des Netzes haben die Kooperationspartner am Dienstag in Gießen die Verträge unterzeichnet. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »