Westafrika

Ärzte ohne Grenzen schließt Ebola-Projekte

Knapp drei Jahre nach Beginn des bislang größten Ebola-Ausbruchs beendet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die letzten Projekte für Ebola-Überlebende in Westafrika.

Veröffentlicht:
Ein Kind wird untersucht: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beendet ihren Hilfeinsatz in Westafrika.

Ein Kind wird untersucht: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beendet ihren Hilfeinsatz in Westafrika.

© MShep2 / iStock

JOHANNESBURG. Knapp drei Jahre nach Beginn des bislang größten Ebola-Ausbruchs schließt die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die letzten Projekte für Ebola-Überlebende in Westafrika. Die Mitarbeiter leisteten in Kliniken in Liberia, Sierra Leone und Guinea bis zuletzt medizinische und psychologische Versorgung, wie die Organisation am Mittwoch mitteilte. Auch Angehörige von Opfern wurden betreut.

Viele Überlebende haben mit Spätfolgen wie Gelenkschmerzen, chronischer Müdigkeit, Seh- und Hörproblemen, aber auch Stigmatisierung und Ausgrenzung zu kämpfen. Bei der Epidemie hatten sich der Weltgesundheitsorganisation zufolge knapp 29 000 Menschen infiziert, mehr als 11 000 starben.

Das Ebola-Virus war im Dezember 2013 in Guinea ausgebrochen und verbreitete sich rasch auf die anderen Länder. Teams von Ärzte ohne Grenzen gehörten zu den ersten internationalen Helfern vor Ort. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Heimkehrer

Dr. Petrakis’ Weg von Kreta an die Saar – und wieder zurück

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Datenschutz im Praxisalltag

ePA 2026: Schutzlücken bleiben – wie sie im Alltag umschifft werden können

Differenzialdiagnosen im Blick

Hängendes Augenlid – Schauen Sie auch auf die Pupillen!

Lesetipps
Symbol für Augenspülung und Notfall-Augenspülvorrichtung für Chemieunfälle.

© navintar / stock.adobe.com

Neue S1-Leitlinie

Verätzung am Auge: Erst spülen, und dann?

Ein älterer Mann muss stark husten und hält eine Hand auf seine Brust.

© Getty Images

Infektionsmanagement

Keuchhusten: Was bei der Behandlung Erwachsener wichtig ist