Ärzte Zeitung online, 15.04.2019

Weltgesundheitsorganisation

Ebola im Kongo kein internationaler Notstand

GENF. Das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat entschieden, den aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo nicht als internationalen Gesundheitsnotstand („Public Health Emergency of International Concern“ PHEIC) einzustufen.

Dennoch sei das Komitee weiterhin besorgt, da die Zahl der Infektionen in den betroffenen Gebieten steige. Daher bestehe weiter die Gefahr, dass sich der Ausbruch in benachbarte Regionen ausbreite.

Seit August 2018 wurden Angaben der WHO zufolge 1185 Patienten mit bestätigter EbolaInfektion sowie 737 Todesfälle gemeldet. In den betroffenen Gebieten verhindern Gewalt und Misstrauen eine erfolgreiche Bekämpfung des Ebola-Virus. (bae)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Gut eine halbe Milliarde Euro mehr Honorar

Ärzte und Krankenkassen haben ihre Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen. Künftig werden Videosprechstunden besser vergütet. mehr »

Gnadenfrist bei Konnektoren-Pauschalen

KBV und Kassen haben sich geeinigt: Die Pauschale, die Arztpraxen für den Konnektor zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur erhalten, wird erst zum nächsten Jahr abgesenkt. mehr »

Betriebskassen in roten Zahlen

Die vorläufigen Halbjahresdaten zur Finanzsituation der Betriebskrankenkassen und Innungskrankenkassen sind brisant. mehr »