Ärzte Zeitung online, 06.02.2014
 

Schweiz

Preissenkungen bremsen Pharma-Wachstum

ZUG. Trotz Mengenwachstums stagniert die Umsatzentwicklung im Pharmamarkt der Schweiz. 2013 gingen die Verkäufe um 0,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Franken ( 4,2 Mrd. Euro) zu Herstellerabgabepreisen zurück. Dagegen nahm der Absatz um ein Prozent auf 209,8 Millionen Packungen zu.

Ausschlaggebend für die Seitwärtsbewegung des Marktes seien staatliche Preissenkungen für patentgeschützte Präparate sowie die Förderung des Preiswettbewerbs im Generikageschäft. Ohne das hätte der Markt um 4,4 Prozent zugelegt, teilt die Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz (vips) mit.

In den Zahlen der Vereinigung sind sowohl die Umsätze verschreibungspflichtiger Produkte als auch OTC-Verkäufe erfasst. Auch der Teilmarkt der erstattungspflichtigen Produkte blieb annähernd stabil: Hier nahm der Gesamtumsatz um 0,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Franken ab. (cw)

Topics
Schlagworte
Gesundheitswirtschaft (1266)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »