Reisemedizin

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Dengue-Fieber – Klinik, Epidemiologie, Entomologie, Erregerdiagnostik und Prävention

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 01.12.2015

Bayern

Aigner will Standards für junge Flüchtlinge senken

BERLIN. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) fordert eine Senkung der Standards für die Betreuung und Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge ohne Begleitung.

"Die Jugendlichen werden nach Jugendhilfegesetz und nicht nach Asylrecht behandelt.

Der Aufwand ist also ebenso hoch wie im Fall eines schwerstauffälligen Jugendlichen", sagte die CSU-Politikerin. Diese Standards überforderten die Kommunen "personell, finanziell und organisatorisch".

"Vor allem der Betreuungsaufwand und der Anspruch bei der Unterbringung müssen deshalb dringend abgesenkt werden."

Aigner forderte außerdem eine gerechtere Verteilung. In Bayern gibt es laut Aigner derzeit etwa 15.000 unbegleitete Jugendliche.

Deutschlandweit befinden sich nach Angaben des Bundesfamilienministeriums weit mehr als 40.000 unbegleitete junge Flüchtlinge in Obhut der Jugendhilfe. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »