Ärzte Zeitung, 02.09.2010
 

Aufsicht stoppt teures Callcenter einer Kasse

BONN (fst). Der Prüfdienst des Bundesversicherungsamtes (BVA) hat eine Betriebskrankenkasse, die rund um die Uhr durch ein externes Callcenter erreichbar sein wollte, vor zu teurem Outsourcing bewahrt. Die Kassen-Aufsicht rechnete der BKK vor, dass die Kosten schon um 40 Prozent sinken, wenn die Kassenmitarbeiter selber zu normalen Bürozeiten erreichbar sind, heißt es im BVA-Jahresbericht. 20 000 Euro würden "verpuffen", weil 40 Prozent der Anrufer sich verwählt hatten oder sich später nochmals melden wollten. Zudem hatte die Kasse die Dienstleistung nicht öffentlich ausgeschrieben.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16983)
Organisationen
BKK (2147)
BVA (460)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

So schützen sich Krebskranke vor Stigmatisierung

Wer an Krebs erkrankt, muss sich auch mit der damit verbundenen Stigmatisierung auseinandersetzen. Forscher raten zu gezielten Gegenstrategien. mehr »

Kassen rücken beim Arztinfo-System von der Steuerung via Ampel ab

Nutzenbewertungen neuer Arzneimittel durch den GBA finden bei Ärzten bisher oft nur wenig Beachtung. Ein Arztinfo-System soll das ändern. Der GKV-Spitzenverband hat dafür jetzt einen Prototypen präsentiert. mehr »

Sport tut den Gelenken gut - auch bei Multimorbidität

Selbst Arthrosepatienten mit schweren Begleiterkrankungen profitieren von regelmäßigem körperlichem Training. Es gibt allerdings eine Voraussetzung. mehr »