Ärzte Zeitung, 02.09.2010

Aufsicht stoppt teures Callcenter einer Kasse

BONN (fst). Der Prüfdienst des Bundesversicherungsamtes (BVA) hat eine Betriebskrankenkasse, die rund um die Uhr durch ein externes Callcenter erreichbar sein wollte, vor zu teurem Outsourcing bewahrt. Die Kassen-Aufsicht rechnete der BKK vor, dass die Kosten schon um 40 Prozent sinken, wenn die Kassenmitarbeiter selber zu normalen Bürozeiten erreichbar sind, heißt es im BVA-Jahresbericht. 20 000 Euro würden "verpuffen", weil 40 Prozent der Anrufer sich verwählt hatten oder sich später nochmals melden wollten. Zudem hatte die Kasse die Dienstleistung nicht öffentlich ausgeschrieben.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18665)
Organisationen
BKK (2287)
BVA (517)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Humboldts enormer Einfluss auf die Medizin

Alexander von Humboldt ist berühmt als weit gereister Naturforscher. Weniger bekannt ist, dass er auch die medizinische Ehrendoktorwürde erlangt hat. Über sein Verhältnis zur Medizin. mehr »

Wieso italienische Pizza vor Krebs schützt

Alles andere als unwürdig: Die Ig-Nobelpreise wurden verliehen. Die Preise für kuriose Forschungsergebnisse werden mittlerweile richtig ernst genommen – und belohnen viele Erkenntnisse für den medizinischen Bereich. mehr »

KBV will einen Steuerungstarif für Patienten

Die Gremien der KBV erarbeiten aktuell ein neues Grundsatzprogramm, das das Programm „KBV 2020“ ablöst. Ein Fokus dabei: eine bessere Patientensteuerung via Steuerungstarif. mehr »