Ärzte Zeitung, 23.11.2010

Krankenkasse will drohende Pleite mit Fusion abwenden

KÖLN (iss). Die Betriebskrankenkasse (BKK) mhplus prüft eine Fusion mit der von der Pleite bedrohten GBK in Köln. Der kleinen Kasse droht eine Schließung durch das Bundesversicherungsamt (wir berichteten).

Um sie abzuwenden, hatte das BKK-System beschlossen, der GBK finanziell unter die Arme zu greifen. Die Übernahme der Schulden in Höhe von 18 Millionen Euro durch den BKK-Verbund sei Voraussetzung für eine Fusion mit der mMhplus, sagte deren Sprecher Michael Pfeiffer.

Bislang sei die mhplus die einzige BKK mit einem Übernahmeangebot. Es könne aber sein, dass noch weitere hinzukommen, so Pfeiffer.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17528)
Organisationen
BKK (2190)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »