Ärzte Zeitung, 30.11.2010

Erweiterte Aufgaben für häusliche Krankenpflege

BERLIN (af). Der häusliche Krankenpflegedienst kommt künftig auf Kosten der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen auch in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen.

Hintergrund ist, dass etwa dementen Patienten, die in keine Pflegestufe eingruppiert sind, aber niederschwellige Betreuungsleistungen erhalten, medizinisch-pflegerische Leistungen in diesen Einrichtungen zur Verfügung stehen müssen. Tagespflegeeinrichtungen richten sich an Menschen, die nicht alleine zu Hause leben können und tagsüber Unterstützung brauchen.

Nachtpflegeeinrichtungen betreuen meist pflegebedürftige Menschen mit gestörtem Tag-Nacht-Rhythmus. Pflegende Angehörige erhalten so die Gelegenheit durchzuschlafen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »