Ärzte Zeitung, 18.01.2011

Hausärzteverband wehrt sich gegen Kritik der AOK

BERLIN (sun). Der Deutsche Hausärzteverband hat die Kritik der AOK an den Ärzten zurückgewiesen.

Deren stellvertretender Vorstandschef, Jürgen Graalmann, hatte kürzlich gefordert, dass Ärzte und Krankenhäuser den Versicherten mehr Leistung für mehr Geld bieten müssten.

Hausarztverbands-Chef Ulrich Weigeldt konterte: "Hausärzte in Deutschland leisten ebenso wie ihre Facharztkollegen hervorragende Arbeit und liefern hochwertige Behandlungsqualität ab." Graalmann fordere ein, was Hausarztverträge ohnehin leisteten.

Dazu gehörten eine bessere Behandlungsqualität, geringere Wartezeiten auf Facharzttermine, die Vermeidung von Fehlallokation bei der ärztlichen Versorgung und Wettbewerb über Direktverträge mit Kassen.

Beispiel dafür liefere der AOK-Verband selbst: Die AOK Baden-Württemberg könne Patienten mit ihrem Hausarztvertrag "optimal und kostensparend" versorgen, so Weigeldt.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18220)
Berufspolitik (20672)
Organisationen
AOK (7716)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Medi24 drängt kostenlos in den Markt

Ein großer schweizer Anbieter telefonischer Arztkontakte lockt zur Markteinführung mit einem besonderen Angebot: Patienten sollen kostenfrei via Telefon medizinischen Rat erhalten. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete heftige Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »