Krankenkassen

Hausärzteverband wehrt sich gegen Kritik der AOK

BERLIN (sun). Der Deutsche Hausärzteverband hat die Kritik der AOK an den Ärzten zurückgewiesen.

Veröffentlicht:

Deren stellvertretender Vorstandschef, Jürgen Graalmann, hatte kürzlich gefordert, dass Ärzte und Krankenhäuser den Versicherten mehr Leistung für mehr Geld bieten müssten.

Hausarztverbands-Chef Ulrich Weigeldt konterte: "Hausärzte in Deutschland leisten ebenso wie ihre Facharztkollegen hervorragende Arbeit und liefern hochwertige Behandlungsqualität ab." Graalmann fordere ein, was Hausarztverträge ohnehin leisteten.

Dazu gehörten eine bessere Behandlungsqualität, geringere Wartezeiten auf Facharzttermine, die Vermeidung von Fehlallokation bei der ärztlichen Versorgung und Wettbewerb über Direktverträge mit Kassen.

Beispiel dafür liefere der AOK-Verband selbst: Die AOK Baden-Württemberg könne Patienten mit ihrem Hausarztvertrag "optimal und kostensparend" versorgen, so Weigeldt.

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Stellte die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz am Montagabend vor: GMK-Vorsitzende und Ressortministerin in Sachsen-Anhalt Petra Grimm-Benne (SPD). (Archivbild)

© Ronny Hartmann / dpa / picture alliance

Gesundheitsministerkonferenz

Bund soll Corona-Rettungsschirm für Praxen wieder aufspannen

Das Thema Schwangerschaftsabbruch erhitzt die Gemüter von Fürsprechern und Gegnern. Im März 2021 demonstrierten beide Seiten in München.

© Sachelle Babbar / ZUMAPRESS.com / picture alliance

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main

Gericht entscheidet: Proteste vor Abtreibung-Beratungstelle sind zulässig