Ärzte Zeitung, 06.04.2011

Ersatzkassen in Sachsen sehen sich benachteiligt

DRESDEN (tt). Die sächsischen Ersatzkassen fühlen sich gegenüber anderen Krankenkassen benachteiligt. Streitpunkt sind die Kosten für Kieferorthopäden und Zahnärzte, die nach Angaben des vdek sieben Prozent über dem liegen, was "andere Kassenarten" zahlen müssen.

"Diese unterschiedliche Vergütung passt nicht mehr in die Zeit", erklärte Silke Heinke, Leiterin der vdek-Landesvertretung Sachsen. "Die Punktwerte der Kassenarten und auch die Budgets müssen endlich auf ein einheitliches Niveau gebracht werden."

Anlass für die Kritik ist die jetzt geschlossene Vereinbarung zwischen dem vdek und der sächsischen KZV über die Vergütung der Leistungen für das laufende Jahr. Insgesamt 106 Millionen Euro werden für die Behandlung der Versicherten von Barmer GEK, DAK, KKH-Allianz, HEK und hkk bereitgestellt, hieß es.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16827)
Organisationen
DAK (1522)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »