Ärzte Zeitung, 08.04.2015

Hamburg

Arzneikosten steigen um elf Prozent

HAMBURG . Hamburger Ärzte haben nach Angaben des Ersatzkassenverbandes 2014 Jahr Medikamente im Wert von rund einer Milliarde Euro verordnet, elf Prozent mehr als im Vorjahr.

Der vdek beruft sich auf Statistiken des GKV-Spitzenverbandes. Teurer als im Bundesdurchschnitt sind die Hamburger Verordnungen in erster Linie bei Spezialpräparaten - also Arzneimittel, die im Rahmen hochspezialisierter Behandlungen wie etwa in der Krebstherapie verordnet werden.

Für diese meist patentgeschützten Präparate lag der durchschnittliche Wert je Verordnung bei 690 Euro in der Hansestadt, im Bundesdurchschnitt dagegen bei 548 Euro. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Ärzte wollen nicht klein beigeben

Beim bundesweiten Protesttag gegen das Terminservicegesetz haben sich niedergelassene Ärzte über alle Fachgruppen einig in ihrer Ablehnung gezeigt. mehr »

Dicke Luft um Grenzwerte

In die Debatte um gesundheitliche Auswirkungen von Luftschadstoffen haben sich weitere Politiker und Ärzte eingeschaltet. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sieht keinen Anlass, die Grenzwerte zu verändern. mehr »