Ärzte Zeitung, 06.06.2016

"Gesundes Kinzigtal"

TK ist neuer Partner von IV-Projekt

NEU-ISENBURG. Die Techniker Krankenkasse (TK) ist neuer Partner des Netzes "Gesundes Kinzigtal". TK-Versicherte können damit ab sofort an Versorgungsprogrammen zur strukturierten Behandlung von Osteoporose, Rückenschmerzen, Hypertonie und Herzinsuffizienz teilnehmen. Auch das Programm "Gesundes Gewicht - jetzt gehe ich es an" steht TK-Versicherten, die ein Risiko für ein metabolisches Syndrom haben, offen. Das teilte die Kasse am Freitag mit.

Die Gesundes Kinzigtal GmbH steuert die Gesamtversorgung für 33.000 Versicherte der Region Kinzigtal über alle Leistungserbringer hinweg. Grundlage dafür ist ein 2005 geschlossener Integrationsvertrag. "Wir schätzen die Arbeit sehr, die im Kinzigtal in Sachen Prävention und ambulanter Versorgung gemacht wird", erklärt Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. Die TK hat im Kinzigtal rund 5500 Versicherte. Im Leuchtturmprojekt "Gesundes Kinzigtal" sind 15 strukturierte Versorgungsprogramme etabliert worden, langfristige Vertragspartner sind die AOK Baden-Württemberg und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau(SVLFG). "Die Partnerschaft mit der TK bestätigt uns darin, unsere innovative Versorgungsform auf andere Krankenkassen und Regionen auszuweiten", so Geschäftsführer Dr. Helmut Hildebrandt.TK-Versicherte, die an Programmen teilnehmen wollen, benötigen dafür lediglich eine Bestätigung ihres Arztes, dass die entsprechende Krankheit diagnostiziert ist und er eine Einschreibung in das Programm befürwortet. Die Anmeldung erfolgt dann direkt bei den Programmkoordinatoren der Gesundes Kinzigtal GmbH. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »