Ärzte Zeitung, 10.04.2011

Landesweite Regelung für SAPV in Rheinland-Pfalz

MAINZ (eb). Krankenkassen und Leistungserbringer in Rheinland-Pfalz haben sich auf ein einheitliches Vertrags- und Vergütungskonzept zur spezialisierte ambulanten Palliativversorgung (SAPV) geeinigt.

Wie die Beteiligten in einer Presseerklärung mitteilen, wird mit diesem Angebot für schwerstkranke Patienten ein würdiger Lebensraum in der letzten Lebensphase geschaffen.

Gesundheitsministerin Malu Dreyer begrüßt das neue Angebot. Das Land Rheinland-Pfalz werde den flächendeckenden Aufbau der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung eng begleiten und unterstützen, so die Ministerin.

In den Verträgen sind Qualitätsstandards und Mindestbetreuungszeiten etwa bei Hausbesuchen der Palliativärzte und der palliative care-Pflegefachkräfte definiert. Die Einhaltung der Qualitätsstandards wird kontinuierlich überprüft.

Um die Versorgung Sterbender sollte nach Auffassung aller Beteiligter kein Preiswettbewerb stattfinden. Deshalb haben sich Leistungserbringer und Krankenkassen auf ein einheitliches Vertrags- und Vergütungskonzept verständigt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »