Ärzte Zeitung, 12.09.2012

Südwesten

Zahl der HzV-Hausärzte konstant

Der Versorgungsbericht der KV Baden-Württemberg fördert interessante Zahlen zu Tage - etwa die: Die Zahl der Hausärzte in der HzV ist stabil geblieben, aber nur absolut gesehen.

Zahl der Hausärzte ist im Südwesten konstant geblieben

STUTTGART (fst). Die Zahl der an der hausärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte in Baden-Württemberg ist 2011 mit 7979 im Vergleich zu 2010 unverändert geblieben. Das geht aus dem neuen Versorgungsbericht der KV Baden-Württemberg hervor.

Relativ hat der Anteil der Hausärzte aber abgenommen, weil im gleichen Zeitraum die Zahl der an der fachärztlichen Versorgung teilnehmenden Mediziner um 2,39 Prozent auf 10747 gestiegen ist.

Zusammen mit den ermächtigten Ärzten (1461) hat die Zahl der Vertragsärzte im Südwesten um 243 auf 20.187 zugenommen. Das Durchschnittsalter der Hausärzte betrug im vergangenen Jahr 54,1, das der Fachärzte 52,5 Jahre.

Der Anteil der Mediziner über 60 Jahre beläuft sich bei Hausärzten auf 28 Prozent, nur bei Psychotherapeuten ist er mit 30 Prozent höher.

Noch sei die ambulante Versorgung gut, doch es zeigten sich erste weiße Flecken auf der Landkarte, so die KV.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »