Ärzte Zeitung, 23.06.2012

Berlin: Mehr Honorar für Impfungen

Berlins Ärzte erhalten mehr Geld für Impfungen

BERLIN (ami). Die Ärzte in Berlin erhalten ab Juli mehr Geld für Impfungen. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin mit den Krankenkassen vereinbart.

Für Dreifach- und Vierfach-Impfungen gegen Diphterie, Pertussis, Tetanus und gegebenenfalls Poliomyelitis oder gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen gibt es ab Juli 9,03 Euro statt bisher 8,85 Euro.

Die Vereinbarungen wurden mit allen Kassen einheitlich geschlossen. Nur für Knappschaftsversicherte gelten die alten Regelungen weiter.

Die neuen Impfvereinbarungen gelten bis Ende 2015. Sie sehen eine jährliche Anpassung der Impfhonorare auf Basis der Grundlohnsumme vor.

Ab Januar 2013 sollen die Honorare für Einfachimpfungen um 80 Prozent der Grundlohnsumme und für Mehrfachimpfungen um die volle Grundlohnsumme steigen. Bis 2015 wird diese Anpassung immer zum Jahresbeginn wiederholt.

Die bisherigen Sondernummern zur Abrechnung bleiben bestehen. Dabei werden Impfungen auch weiterhin außerhalb der Morbiditätsorientierten Gesamtvergütung und der Regelleistungsvolumina abgerechnet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spermien auf Dope

Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint die Fruchtbarkeit zu mindern, aber vor Prostatakrebs zu schützen. mehr »

Mit Mikroben gegen Asthma

Künftige Asthma-Therapien könnten neben Antikörpern auch Mechanismen der körpereigenen Entzündungshemmung nutzen – oder Helicobacter pylori. mehr »

Ein Nigerianer und ein Serbe sichern die Versorgung im Norden

Lunden ist gelungen, woran andere Regionen scheitern: In einer kommunalen Eigeneinrichtung sichern zwei Ärzte ab Mai die Versorgung. mehr »