Ärzte Zeitung, 03.04.2013

Richtgrößen in Brandenburg

Viele Prüfungen, wenig Ergebnis

POTSDAM. Einen Arzneimittelregress von rund 10.000 Euro und zwei Heilmittelregresse mit einem Gesamtvolumen von 102.000 Euro hat die Prüfstelle von Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen in Brandenburg für das Prüfjahr 2010 ausgesprochen.

Das teilte KVBB-Vize Dr. Peter Noack der Vertreterversammlung Ende März mit. Insgesamt kamen demnach 43 Ärzte in die Richtgrößenprüfung im Arzneimittelbereich. Elf Beratungen seien vorgenommen worden.

Im Heilmittelbereich habe es 47 Richtgrößenprüfungen und 18 Beratungen gegeben. Noacks Fazit: "Das ist ein überschaubares Ergebnis." Das gesamte Prüfsystem bringe zwar viele Verfahren, aber wenig Ergebnis.

Viele Prüfungen gebe es auch im Bereich des sonstigen Schadens. Das Volumen sei aber gering. Noack erklärte, dass die KVBB pro Jahr rund 700.000 Euro für die Prüfstelle zahle. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lebensmittelallergie kommt oft mit den Jahren

Viele Menschen glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »