Ärzte Zeitung online, 19.08.2015

Ärzte-Honorar

Feilschen um den Orientierungswert

Heute führen KBV und Kassen die Honorarverhandlungen fort. In der zweiten Runde geht es um den Orientierungspunktwert.

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verhandeln heute weiter über das ärztliche Honorar für das Jahr 2016.

Im Mittelpunkt des zweiten Treffens steht das Feilschen um den Orientierungswert. Dieser wurde für das Jahr 2015 um 1,4 Prozent (2014: 1,3 Prozent) auf 10,27 Eurocent pro Punkt erhöht.

Die KBV rechnet mit schwierigen Verhandlungen. SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann spekuliert, dass die Kassen eine pauschale Absenkung des Orientierungswertes anstreben.

Bereits geeinigt haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf die Steigerung des ärztlichen Honorars, die sich aus der älter und kränker werdenden Bevölkerung ergibt. 250 Millionen Euro mehr werden Vertragsärzte und -psychotherapeuten im kommenden Jahr erhalten. (ths)

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