Ärzte Zeitung, 05.10.2011

Biotech-Cluster aus München und Osaka kooperieren

OSAKA / MÜNCHEN (maw). In der Biotechnologie-Szene rücken Deutschland und Japan näher zusammen. Anfang der Woche haben die Biotech-Cluster-Organisationen von München und Osaka nach eigenen Angaben in der drittgrößten Stadt Nippons eine "transnationale Biotech- und Life Science-Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Von der Allianz versprechen sich die beiden Partner eine enge Zusammenarbeit der Regionen - Bayern und Kansai (West-Japan).

Die Partnerschaft beinhalte den Informationsaustausch bezüglich neuer Technologien, industrieller Entwicklungen und des akademischen Potenzials in den Regionen sowie den Austausch von Best Practice-Beispielen im Technologietransfer.

Win-win-Situation für die beteiligten Cluster

Darüberhinaus sollen vor allem kleine und mittelständische Biotech-Unternehmen von der deutsch-japanischen Zusammenarbeit profitieren.

Der Präsident der Osaka Bio Headquarters Dr. Tadamitsu Kishimoto geht von einer Win-win-Situation für die beteiligten Cluster aus.

"Da sowohl Osaka als auch München führende Biotech-Standorte in ihren Ländern sind, bedeutet die Vereinbarung einen Gewinn für beide Partner", sagte er anlässlich der Kooperation in Osaka.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »