Ärzte Zeitung, 17.02.2011

E-Card: Ab April wird's ernst

KÖLN (iss). Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nimmt immer mehr Gestalt an. Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband auf die wesentlichen Eckdaten geeinigt.

Die Vereinbarung umfasst neben den Pauschalen für die Arztpraxen - 355 Euro für stationäre Lesegeräte, 280 Euro für mobile Kartenleser und 215 Euro für die Installation - einen detaillierten Zeitplan.

Danach sollen von 1. April bis 30. September 2011 bundesweit in den Praxen Lesegeräte installiert werden. Ab 2012 sollen die Krankenkassen nur noch eGK ausgeben, ab 2013 gelten diese ausschließlich.

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[18.02.2011, 16:03:27]
Jürgen Becker 
Was passiert, falls das neue Lesegrät in der Praxis ausfällt?
Die Förderung der Geräte soll die Einführung der eGK versüssen.
Doch es gibt sie nur für ein Gerät. Man sollte bedenken, falls ein solches neues Gerät "ausfällt", dass diese Geräte nur beim Hersteller - aufgrund der Sicherheitsvorgaben - repariert werden können. Die übliche Herstellergewährleistung deckt diese Fälle i.R. nicht ab. Hat man für diesen Fall nicht vorgesorgt, verfügt die Praxis u.U. tagelang über kein Lesegerät. Um gerüstet zu sein, kann man diese Geräte bei einigen Anbietern mieten oder eine zusätzliche Depotwartung abschließen. In der Miete ist die Depotwartung beinhaltet, die einen Austausch innerhalb kürzester Zeit garantiert.
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