Ärzte Zeitung online, 29.10.2015

E-Health

Deutschland und Frankreich kooperieren

PARIS. Wie ernst es der Bundesregierung mit ihrer digitalen Agenda und der Vernetzung im Gesundheitswesen ist, zeigte sich erneut auf der deutsch-französischen Konferenz zur "Beschleunigung des digitalen Wandels in der Wirtschaft" am 27. Oktober in Paris. Gastgeber waren die Wirtschaftsminister beider Länder, Sigmar Gabriel und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron.

Die beschlossen auch sogleich eine länderübergreifende Kooperation in der Digitalisierung - mitsamt einer Prioritätenliste. Dabei spielt auch das Gesundheitswesen eine große Rolle. Denn beide Länder wollen gemeinsam ein "Leuchtturm-Projekt" zu Big-Data-Anwendungen im Bereich E-Health prüfen. Ziel ist es, Krankheiten besser vorzubeugen und zu erkennen sowie eine kosteneffizientere Behandlung zu ermöglichen. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »

Mikroben – Heimliche Heiler

Jede zweite Zelle in und auf uns gehört einer Mikrobe. Durch die erfolgreiche Behandlung mit fäkalen Mikrobiota, etwa bei Autismus, hat die Mikrobiomforschung an Fahrt gewonnen. mehr »

Junge Besucher waren "Verjüngerungskur für DGIM"

Die "Ärzte Zeitung" hat den letzten DGIM-Kongresstag mit der Kamera begleitet. Tagungspräsident Sieber hat uns dabei Rede und Antwort gestanden - und erzählt, was ihn in den Tagen begeistert hat. mehr »