Ärzte Zeitung, 03.05.2010

PLATOW Empfehlungen

Curasan-Aktie ist nur eine Sache für spekulative Anleger

2009 ist Curasan der Sprung in die schwarzen Zahlen gelungen. Der Vorstandsvorsitzende Dieter Rössler konnte einen kleinen Nettogewinn von 0,19 Mio. Euro bzw. 0,03 Euro pro Aktie vermelden. Für 2010 sind wieder rote Zahlen eingeplant. Der Umzug des Frankfurter Produktions- und Entwicklungszentrums dürfte ebenso Geld verschlingen wie die avisierte Produktoffensive. Bis 2012 sollen zwölf neue Medizinprodukte zur Heilung von Knochen und Haut zugelassen werden. Die Finanzierung hält Rössler für gesichert: Bis Jahresende 2011 fließen aus dem Verkauf der Dentalsparte nochmals 3,1 Mio. Euro zu, und schon jetzt verfügt Curasan über rund 6,8 Mio. Euro Liquidität, die knapp 34 % des Börsenwerts abdeckt. Dementsprechend gut gepolstert präsentiert sich die Passivseite der Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von rund 90 %. Die Finanzlage schafft ein Gegengewicht zu den Unwägbarkeiten der künftigen Geschäftsentwicklung. Trotzdem ist die Aktie nur etwas für spekulative Anleger. Kauforders sollten mit 3 Euro limitiert werden.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10876)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »