Ärzte Zeitung, 12.01.2012

Verbraucherpreise steigen um 2,3 Prozent

WIESBADEN (dpa). In Deutschland sind die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr so stark wie seit 2008 nicht mehr gestiegen.

Die durchschnittliche Inflationsrate habe bei 2,3 Prozent gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Eine höhere Teuerung gab es zuletzt vor drei Jahren mit 2,6 Prozent.

2010 hatte die Inflation bei 1,1 Prozent, im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 nur bei 0,4 Prozent gelegen. Ausschlaggebend für die kräftige Teuerung 2011 waren vor allem höhere Energie- und Nahrungsmittelpreise.

Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise um 2,1 Prozent auf Jahressicht und um 0,7 Prozent im Monatsvergleich. Damit bestätigten die Statistiker vorläufige Zahlen. Die Jahresrate war im Dezember den dritten Monat in Folge rückläufig.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10902)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »