Ärzte Zeitung, 08.09.2014

EZB

Experten prognostizieren Inflationsrate von 0,6 Prozent

Frankfurt/Main. Jahresteuerung prognostizieren Europas Währungshüter für 2014. Im Juni hatten Experten der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2014 noch eine Inflationsrate von 0,7 Prozent vorhergesagt.

Die Notenbank senkte vergangene Woche nicht nur ihren Leitzins, sondern zusätzlich ihre Wachstums- als auch ihre Inflationsprognose für dieses Jahr und blickt zunehmend pessimistisch auf die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum.

Für 2015 erwarten die Währungshüter nun eine Jahresteuerung von 1,1 Prozent und für 2016 von 1,4 Prozent, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag sagte.

Nach der überraschenden Stagnation der Euro-Wirtschaft im zweiten Quartal ist auch der Konjunkturpessimismus im Frankfurter Eurotower gestiegen.

Die Notenbank erwartet nun im laufenden Jahr 0,9 Prozent Wachstum. 2015 dürfte die Wirtschaft mit 1,6 Prozent und 2016 mit 1,9 Prozent wieder etwas stärker anziehen. Im Juni hatte die EZB der Eurozone noch ein Wachstum von 1,0 Prozent im laufenden Jahr und von 1,7 Prozent 2015 zugetraut.

Die Prognose für 2016 wurde von bisher 1,8 Prozent leicht angehoben. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10450)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »