Ärzte Zeitung, 14.03.2016

PLATOW-Empfehlung

Cognizant - seit Jahren ohne Wachstumsknick

Unternehmen, die zehn Jahre in Folge Umsatz oder Nettogewinn

steigern konnten, sind an den Aktienmärkten eine seltene Spezies. Immerhin tobte in diesem Zeitraum die Finanzkrise, die fast keinen Konzern verschonte.

Die US-amerikanische IT-Beratung Cognizant gehört gleichermaßen zu den Umsatz- wie Gewinn-Dauerläufern: Der Erlös stieg seit 2005 in jedem Geschäftsjahr von 0,9 Milliarden auf zuletzt 12,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn von 0,2 Milliarden auf 1,6 Milliarden Dollar. Im Schnitt packte der Konzern aus Teaneck, New Jersey, seit 2005 jedes Jahr also rund 30 Prozent beim Umsatz und 26 Prozent beim Überschuss drauf.

Zuletzt (2015) gelangen dem Unternehmen Zuwächse von 21 Prozent beim Umsatz und 13 Prozent beim Überschuss. In etwa dürfte das auch der Geschwindigkeit in den kommenden Geschäftsjahren entsprechen, weshalb die Aktie mit einem 2016er-KGV von 16 vergleichsweise günstig ist.

Denn Cognizants Dienstleistungen bleiben in Zeiten zunehmenden Wettbewerbsdrucks, schnellen technologischen Wandels und geänderter Arbeitsgewohnheiten gefragt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »