Ärzte Zeitung, 21.03.2016

PLATOW-Empfehlung

Givaudan lockt mit attraktiver Ausschüttungspolitik

Die Basis des Geschäftsmodells des Schweizer Unternehmens Givaudan sind Gerüche und Geschmäcke. Die Nachfrage wird durch das Verlangen der urbanen Mittelschicht nach Gesundheits- und Wellnessprodukten, gesunden Lebensmitteln sowie Anti-Aging-Kosmetika genährt.

Der globale Konzern zählt mit einem Weltmarktanteil von 25 Prozent zu den Big Playern. Das spiegeln auch die Kennzahlen wider. 2015 setzte Givaudan rund vier Milliarden Euro um. Der operative Gewinn (EBIT ) lag mit 724 Millionen Euro 83 Prozent über dem des deutschen Wettbewerbers Symrise.

Trotz der Größe steuert das Unternehmen aber nach wie vor auf Wachstumskurs. 1997 bis 2015 sind die Umsätze pro anno um durchschnittlich 6,8 Prozent gestiegen. Allerdings hat die Wachstumsdynamik in den letzten fünf Jahren mit einem jährlichen Plus von 3,6 Prozent deutlich abgenommen.

 Im Gegensatz dazu beobachten wir bei den Dividendenzahlungen eine entgegengesetzte Entwicklung. Der durchschnittliche jährliche Dividendenanstieg betrug zwischen 2008 und 2015 rund 34 Prozent. Die Aktie ist mit einem 2016er-KGV von 25 nicht zu teuer.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10720)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

In Deutschland gibt es"weder Hölle noch Paradies"

Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig - gemessen an 53 Indikatoren, die etwa Gesundheit, Arbeit und Freizeit berücksichtigen, so der "Deutschland-Report". mehr »

Wenn Welten aufeinandertreffen

Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit. mehr »

Schlaganfall im Schlaf – Wann ist Thrombolyse möglich?

Liegt der Symptombeginn bei Schlagfall einige Stunden zurück, kommt eine Thrombolyse eigentlich nicht infrage. Forschern ist es nun gelungen, Patienten für die Therapie auszuwählen, auch ohne den Zeitpunkt des Insults zu kennen. mehr »