Ärzte Zeitung online, 27.12.2017

Raucherentwöhnung

Fast jeder zweite Raucher will nicht mehr paffen

BERLIN. Etwa 20 Millionen Menschen in der Bundesrepublik hängen einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts zufolge am Glimmstängel. 44 Prozent der Raucher wollen damit aufhören. Darauf weist jetzt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels hin. Der Prozentwert fuße auf einer repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag der ABDA.

"Nichtraucher zu werden ist einer der häufigsten Neujahrsvorsätze", heißt es. Hilfreich beim Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit seien die drei "A-Tipps": Erstens Aufschieben – etwa zehnmal tief durchatmen, erklärt die ABDA. Zweitens helfe Ausweichen, indem zum Beispiel der Raucherbereich im Bahnhof gemieden werde. Drittens sei Ablenken hilfreich. Statt einer Zigarette könne "man auch einen Lutscher in den Mund nehmen." Dann seien auch die Hände und die Lippen beschäftigt. (mh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Rund 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »