Ärzte Zeitung online, 24.08.2017

E-Health

Notfall-App rettet Urlauberin

KÜHLUNGSBORN. Eine 17-Jährige Urlauberin hat in einem Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern mithilfe einer Notfall-App einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Sie war am Dienstag in Kühlungsborn allein zum Spaziergang aufgebrochen, als sich ihr Gesundheitszustand plötzlich verschlechterte, wie die Polizei mitteilte. Der Jugendlichen aus Bayreuth war es demnach nicht mehr möglich, per Handy den Notruf zu wählen. Es gelang ihr aber, über eine auf dem Telefon installierte Notfall-App einen Notruf abzusetzen. Der App-Betreiber aus Berlin informierte die Polizei, die versuchte, die junge Frau zu erreichen. Eine Kommunikation sei aber aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht möglich gewesen, hieß es. Mit vom App-Betreiber zur Verfügung gestellten GPS-Daten wurde die Urlauberin geortet. Feuerwehr und Polizei suchten mit Großaufgebot nach der 17-Jährigen und fanden sie schließlich. Die Jugendliche wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sich ihr Zustand besserte. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »