Ärzte Zeitung, 24.06.2009

Lübecker Uniklinik zentralisiert ihre Verwaltung

LÜBECK(di). Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) hat seine Verwaltung 18 Monate früher als geplant am Standort Lübeck zentralisiert. Ziel sind Kosteneinsparungen. Auch Rechenzentrum, Apotheke und Einkauf sind an einem Standort gebündelt worden.

Bei einer frühzeitigeren Umsetzung des vom Landesrechungshof mehrfach angemahnten Schritts hätte das Universitätsklinikum viel Geld sparen können. "Das Defizit hätte schon über Jahre hinweg deutlich niedriger ausfallen können", sagte Staatssekretär Jost de Jager. Parallel zur Zentralisierung wurde auch Personal abgebaut. Das UK S-H spart über diese Maßnahmen insgesamt rund 4,3 Millionen Euro ein.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »