Ärzte Zeitung, 12.11.2013

Medikamente

Lieferengpässe machen Kliniken zu schaffen

BERLIN. Deutsche Kliniken leiden nach wie vor unter Lieferengpässen bei Medikamenten. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Untersuchung der Deutschen Krankenhausgesellschaft hervor.

Eine Klinikapotheke kann demnach im Schnitt monatlich 20 Medikamente nicht oder nur in geringen Mengen zur Verfügung stellen.

Im Vorjahr waren es 25. Befragt wurden 20 Apotheken, die bundesweit über 140 Kliniken versorgen.

Die Situation habe sich zwar leicht verbessert, heißt es. Zugleich habe sich aber der Beschaffungsaufwand für Alternativpräparate erhöht.

Da es sich meist um Medikamente gegen lebensbedrohliche oder schwere Krankheiten handele, etwa Krebspräparate, sei die Situation alles andere als zufriedenstellend. (dpa)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12049)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »

Sinken die Konnektor-Preise?

Wie werden sich die Preise für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur entwickeln, wenn dann vier Konnektoren auf dem Markt sind? Die Selbstverwaltung hofft auf sinkende Preise - doch ob das so kommt, ist fraglich. mehr »