Ärzte Zeitung online, 09.11.2015

Darmkeim bei Frühchen

Klinik sucht weiter

FREIBURG. Auf der Suche nach der Ursache für die Infektion von Frühgeborenen mit einem gefährlichen Darmkeim setzt die Freiburger Uniklinik die Untersuchungen fort. "Es ist detektivische Kleinstarbeit", so ein Sprecher des Hausesam Sonntag. Der Gesundheitszustand der Babys habe sich nicht verschlechtert.

Zwei Babys sind mit Serratia marcescens infiziert, bei sechs weiteren Frühchen sei der Keim nachgewiesen worden. Lebensgefahr bestehe nicht. Zudem untersucht die Klinik den Tod eines Babys auf einer anderen Station. Bislang lasse sich kein Zusammenhang mit dem Darmkeim-Ausbruch auf der Frühchen-Station feststellen, so der Sprecher. Bei dem toten Kind seien zwar Serratien gefunden worden, diese gehörten aber zu einem anderen Stamm. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Psychotherapeuten werfen der Koalition Diskriminierung vor

15:07Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das TSVG. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »

Zwei AOKen geben Zusatzbeitrag preis

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die AOK Baden-Württemberg und AOK Nordwest. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »