Ärzte Zeitung, 08.05.2008

Verbraucher mit mehr Rechten bei Auskunfteien

BERLIN (dpa). Die Verbraucher in Deutschland sollen mehr Rechte im Umgang mit Auskunfteien wie der Schufa erhalten. Künftig müssen gespeicherte Daten, die für Vertragsabschlüsse wie Kredite wichtig sind, offengelegt und erklärt werden. Dies sieht eine vom Bundesinnenministerium geplante Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes vor.

Verbraucher erhalten damit bei automatischen Einstufungen (Scoring) die Möglichkeit, fehlerhafte Daten und Missverständnisse zu korrigieren. Eine falsche Einstufung kann dazu führen, dass ein Verbraucher keinen Kredit oder keinen Mobilfunkvertrag erhält.

Allein die Schufa verwaltet Informationen über mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland. Daneben beschäftigen sich inzwischen aber auch zahlreiche andere Unternehmen mit dem Handel von Daten.

Topics
Schlagworte
Recht (12174)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »