Ärzte Zeitung, 10.05.2010

Gemeinden dürfen Hunde pauschal besteuern

LÜNEBURG (dpa). Die Höhe der Hundesteuer kann von jeder Gemeinde pauschal festgelegt werden. Das hat das Lüneburger Verwaltungsgericht entschieden und damit die Klage einer Hundebesitzerin abgewiesen.

Die Hundesteuer sei grundsätzlich zulässig, auch wenn für Pferde und Katzen keine Steuer erhoben werde, sagte ein Gerichtssprecher. Sie habe traditionell den Zweck, die Hundehaltung einzudämmen. Für den Zweithund in demselben Haushalt dürfe deshalb auch eine höhere Steuer verlangt werden. Die Abgabe könne zudem pauschal, unabhängig von Rasse und Gewicht erhoben werden.

Eine Hundehalterin fand diese Regelungen ungerecht und hatte geklagt.

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