Ärzte Zeitung online, 16.07.2015

Regensburg

Noch kein Urteil gegen falschen Schönheitschirurg gefällt

REGENSBURG. Ein 31-Jähriger soll Dutzende Schönheitsoperationen vorgenommen haben, ohne Arzt gewesen zu sein. Dafür muss er sich in Regensburg vor Gericht verantworten.

Das Urteil, das für den heutigen Donnerstag (16. Juli) erwartet worden war, wird nach Auskunft des Gerichts erst am 27. Juli gefällt.

An diesem Donnerstag würden lediglich die Plädoyers gehalten und das letzte Wort des Angeklagten gehört, sagte ein Sprecher des Regensburger Landgerichts.

Der 31-Jähriger muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Missbrauchs von Titeln in 110 Fällen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Regensburg vor, sich im Internet als plastischer Chirurg ausgegeben und mit gefälschten Dokumenten und Urkunden einen medizinischen Werdegang zugelegt zu haben.

Der Staatsanwaltschaft zufolge kassierte der falsche Arzt mehr als 63.000 Euro zwischen Anfang 2013 und Sommer 2014. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »