Ärzte Zeitung, 18.12.2015

Versorgungswerke

Sicherheit für Anwälte

BERLIN. Angestellte Rechtsanwälte in Unternehmen und Verbänden können künftig wieder in ihre berufsständischen Versorgungswerke einzahlen statt in die gesetzliche Rentenversicherung.

Ein entsprechendes Gesetz sollte der Bundestag am Donnerstag beschließen. Am Freitag wird es voraussichtlich durch den Bundesrat gehen.

Grund für den Handlungsbedarf des Gesetzgebers waren Urteile des Bundessozialgerichtes, die die früher üblichen Befreiungen von der Rentenversicherungspflicht für Syndikusanwälte zuletzt ausgeschlossen hatten.

"Mit der Verabschiedung stellen wir den Status quo vor den Urteilen des Bundessozialgerichts wieder her", so Dr. Jan Marco Luczak, zuständiger Berichterstatter in der Unionsfraktion im Bundestag.

Für die zuletzt ebenfalls ins Visier der Rentenversicherung geratenen angestellten Ärztinnen und Ärzte gibt es dagegen noch keine gesetzliche Lösung.

Dies sei mit der SPD nicht umzusetzen gewesen, so Luczak auf Anfrage der "Ärzte Zeitung". (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »