Ärzte Zeitung, 04.08.2016

IMRT-Strahlenbehandlung

PKV muss zahlen

LÜNEBURG. Das Landgericht Lüneburg hat in einem aktuellen Urteil festgestellt, dass die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) bei der Behandlung von Prostatakarzinomen als medizinisch notwendig anzusehen ist und dass Kosten der Heilbehandlung deshalb von der privaten Krankenversicherung zu erstatten sind.

Die IMRT-Bestrahlung sei wesentlich weniger belastend als die konventionelle 3-D-Bestrahlung und "als wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode" anzusehen, die geeignet sei, eine Krankheit zu heilen beziehungsweise zu lindern, heißt es in der Urteilsbegründung. (bü)

Landgericht Lüneburg

Az.: 5 O 179/13

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »