Ärzte Zeitung online, 14.09.2017

PrEP

Kölner Apotheker bringt günstige HIV-Prophylaxe

KÖLN. Der Kölner Apotheker Erik Tenberken will die HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) radikal verbilligen: Mit Hexal hat Tenberken nach eigener Mitteilung Sonderkonditionen vereinbart, die es ihm ermöglichen, die antivirale Wirkstoff-Kombi Emtricitabin + Tenofovir für 1,79 Euro und damit zu einem Zehntel des üblichen Preises abzugeben.

Damit koste die PrEP, die von den Kassen nicht übernommen wird, monatlich nurmehr 50 Euro. Bisher hätten viele Patienten aus Kostengründen "im Internet aus Indien mit Rezepten aus Nepal oder ganz ohne Rezept" bestellt. Abgegeben wird den Angaben zufolge die verbilligte, patientenindividuell verblisterte PrEP ab Ende Sptember zunächst in sieben deutschen Städten (Köln, Birken-Apotheke; Düsseldorf, lbert-Schweizer-Apotheke: Hamburg, Alexander-Apotheke Sankt Georg; Hannover, Leibniz-Apotheke; Berlin, Witzleben-Apotheke und Apotheke in der Axel-Springer-Passage; München, Marien-Apotheke; Frankfurt/Main, Eichwald-Apotheke). (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Vergessen Sie keine Labor-Kennnummer!

Mit der Laborreform haben sich Änderungen bei den Ausnahmekennnummern ergeben. Um nicht den Wirtschaftlichkeitsbonus zu gefährden, sollten Sie die neuen Regeln kennen - und insbesondere auf drei Punkte achten. mehr »

Ärzte wehren sich gegen Mehrarbeit für lau

Etwas mehr Geld für Hausbesuche, aber kaum mehr für die Ausweitung der Mindestsprechstunden - das bieten die Kassen an. Die Ärzte gehen auf die Barrikaden. mehr »