Ärzte Zeitung, 14.12.2011

ifo-Institut senkt Prognose für 2012 radikal

MÜNCHEN (dpa). Angesichts der Euro-Schuldenkrise und der sich abzeichnenden Abkühlung der Konjunktur hat das Münchner ifo-Institut seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft radikal gesenkt.

Das Bruttoinlandsprodukt werde 2012 voraussichtlich nur um 0,4 Prozent zunehmen, teilte das Institut mit.

Die Abhängigkeit der Konjunkturentwicklung von den Entscheidungen der europäischen Politik erschwere die Prognose, hieß es.

Im Sommer war ifo-Präsident Hans-Werner Sinn noch von einem Wachstum von 2,3 Prozent für 2012 ausgegangen. Die Bundesbank hatte ihren Ausblick vor wenigen Tagen von ursprünglich 1,8 Prozent auf 0,6 Prozent reduziert. Die Regierung geht von einem Prozent Wachstum aus.

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