Ärzte Zeitung, 13.10.2014

PLATOW Empfehlung

BMW bleibt trotz Gegenwinds auf Erfolgskurs

Die Sanktionsspirale zwischen dem Westen und Russland bereitet der Vereinigung Europäischer Unternehmen, in der auch BMW vertreten ist, zunehmend Sorgen.

Beim Münchener Autobauer machte sich die Ukraine-Krise indes bereits in den Absatzzahlen der ersten acht Monate 2014 bemerkbar. Das Russlandgeschäft, einst Hoffnungsträger in Europas Autobranche, lag deutlich unter Vorjahr.

Weil die Motoren in den anderen Verkaufsregionen jedoch auf mehr Zylindern laufen, sind die Bayern mit den Ergebnissen per Ende August trotzdem zufrieden. Seit Jahresbeginn steht ein Absatzplus von 6,7 Prozent auf 1,33 Millionen Fahrzeuge in den Büchern.

Aus den USA liegen sogar schon Neunmonatszahlen (+3,2 Prozent) vor. Die Jahresziele - zwei Millionen verkaufte BMW, Mini und Rolls-Royce sowie eine deutliche Steigerung des Vorsteuergewinns (Halbjahr +20 Prozent) scheinen durchaus erreichbar zu sein.

Auch wenn BMW 2015 den Fuß etwas vom Gas nehmen dürfte und rund 700 Millionen Euro in sein Münchener Werk investieren wird, bleibt die Stammaktie mit einem 2015er-KGV von 9 und einer Dividendenrendite über drei Prozent aussichtsreich. Wer investiert, sollte den Stopp bei 67 Euro setzen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11645)
Finanzen/Steuern (10802)
Organisationen
BMW (144)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »