Ärzte Zeitung online, 23.06.2017

Stada-Übernahme

Alles andere als ein Start-Ziel-Sieg

FRANKFURT/MAIN. Am Freitag häuften sich im Tagesverlauf Spekulationen in der Wirtschaftspresse, die Übernahme des Generikakonzerns Stada durch die Beteiligungsgesellschaften Cinven und Bain Capital könnte gescheitert sein. Die Stada-Aktie jedenfalls trat im Handelsverlauf bei 63 Euro auf der Stelle, drei Euro unter den gebotenen 66 Euro. Anfang Juni hatten die Bieter die Andienungsfrist um zwei Wochen verlängert und die Mindestannahmeschwelle herabgesetzt.

 Am Donnerstag um Mitternacht war diese Andienungsfrist ausgelaufen. Berichten zufolge hatten Cinven und Bain Donnerstag Mittag aber erst 45,3 Prozent der Stada-Titel eingesammelt. Nachdem die Mindestannahmeschwelle zuletzt gesenkt wurde, wären wenigstens 67,5 Prozent erforderlich. Anderenfalls gilt die Übernahme als gescheitert. Das notwendige Auszählungsergebnis lag am Freitag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

 Eine erneute Fristverlängerung ist nicht möglich. Vor allem private Stada-Eigner – darunter traditionell viele Apotheker und Ärzte –, zeigten wenig Bereitschaft, sich von ihren Anteilen zu trennen, heißt es. Die Auszählung der angedienten Aktien kann noch einige Zeit dauern. Mit der abschließenden Bekanntgabe des Ergebnisses wird nicht vor kommender Woche gerechnet. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11388)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »