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Masern

Huml macht sich fürs Impfen stark

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München. Die Impfquoten gegen Masern bei Kindern haben sich in Bayern in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert.

Lagen sie 2014/15 bei Einschulkindern für die erste Masernimpfung noch bei 95,8 Prozent, waren es 2017/18 bereits 96,7 Prozent.

Bei der zweiten Impfung stieg die Quote im selben Zeitraum von 91,2 Prozent auf 92,3 Prozent.

Das geht aus dem nun veröffentlichten Gesundheitsreport des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor.

Impfquoten unter dem Bundesschnitt

Allerdings liegen die bayerischen Impfquoten damit noch immer unter dem Bundesschnitt (erste Masernimpfung: 97,1 Prozent, zweite Masernimpfung: 92,8 Prozent).

Und: „Aktuelles WHO-Ziel für eine Masernelimination ist die 95-Prozent-Marke“, sagt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml mit Blick auf die zweite Masernimpfung. „Deshalb werden wir auch künftig nicht nachlassen, die Bevölkerung intensiv über Schutzimpfungen zu informieren.“

Dabei wirbt die Gesundheitsministerin auch für die anderen von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen. Besonders wichtig sei etwa die HPV-Impfung.

In Bayern lag die Impfquote für Mädchen bis zum 18. Lebensjahr im vergangenen Jahr hier bei 41 Prozent. (reh)

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