CeBIT: Einblicke in die vernetzte Medizin der Zukunft

Wenn am Dienstag die weltgrößte Computermesse CeBIT ihre Tore öffnet, dann geht es eine knappe Woche lang auch wieder um Telemedizin. Die FutureCare zeigt zum dritten Mal Szenarien, wie die Vernetzung der Medizin in Zukunft funktionieren kann.

Von Hauke Gerlof

TeleHealth-Eröffnungsveranstaltung 2010: Der Arzt und Gesundheitsminister Philipp Rösler schaute sich 2010 mit Interesse die Notfallrettungseinrichtung und telemedizinischen Möglichkeiten im Hubschrauber an.

TeleHealth-Eröffnungsveranstaltung 2010: Der Arzt und Gesundheitsminister Philipp Rösler schaute sich 2010 mit Interesse die Notfallrettungseinrichtung und telemedizinischen Möglichkeiten im Hubschrauber an.

© Deutsche Messe AG

HANNOVER. Mit der Anwendung telemedizinischer Technik verknüpfen sich weltweit einige Hoffnungen. Kann durch High-Tech-Medizin in Zukunft die Effizienz des Systems verbessert werden, und können vielleicht sogar Einsparungen realisiert werden? Sind telemedizinische Anwendungen eine Lösung für die Versorgung in dünn besiedelten Gebieten?

Einen Blick auf den Stand der Entwicklung in Deutschland und in anderen Ländern erlaubt die weltgrößte Computermesse CeBIT, die am 1. März in Hannover startet.

Speziell mit dem Thema Telemedizin beschäftigt sich auch in diesem Jahr die Sonderschau TeleHealth mit Ausstellern und einem umfangreichen Vortragsprogramm in Halle 8 des Messegeländes. Die Fachverlagsgruppe Springer Medizin und mit ihr die "Ärzte Zeitung" ist Medienpartner der TeleHealth.

IT-Sonderschau gewährt Blicke in die Zukunft

Im Zentrum der TeleHealth ist wie in den beiden Vorjahren die FutureCare platziert (Halle 8, Stand C10), die vom Branchenverband BITKOM initiierte Sonderschau.

Die FutureCare zeigt in mehreren als Rundgängen konzipierten Szenarien, wie der Austausch von Gesundheitsdaten mit Hilfe des IT-Einsatzes optimiert werden kann, von der Prävention über die Versorgung im Krankenhaus bis hin zum akuten Notfall und der telemedizinischen Betreuung eines chronisch Kranken. Alle Rundgänge basieren nach Angaben des Veranstalters auf einer medizinisch relevanten Geschichte.

Rundgang 1: Primärprävention, arztüberwacht mit Hilfe der elektronischen Gesundheitsakte, E-Cash bei der Bezahlung von Praxisgebühr und IGeL sowie die sichere Anmeldung in einem Krankenkassenportal mit dem neuen Personalausweis mit eingebautem Chip.

Rundgang 2: Krankenhaus als Kompetenzzentrum in der Integrierten Versorgung. Gezeigt werden unter anderem die SB-Patientenaufnahme am Terminal, Integration von klinischen Daten in Behandlungspfaden sowie der Einsatz digitaler Signaturen im Klinikalltag.

Rundgang 3: Der akute Notfall. Hier stehen die optimierte Zusammenarbeit von Leitstelle und Notarzt eines Rettungswagens sowie der Austausch wichtiger Gesundheitsdaten zwischen Hausarzt und Krankenhaus schon während der Fahrt des Notarztwagens in die Klinik im Blickpunkt.

Rundgang 4: Telecheck eines chronisch kranken Patienten. Gezeigt wird hier eine Routineuntersuchung mittels Telekonsultation. Auch das Zusammenwirken von Apotheker und Hausarzt ist Thema.

Kostenlose Eintrittskarten für Leser der "Ärzte Zeitung"

Die je 20-minütigen Rundgänge sind geplant vom 2. bis 5. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Interessierte können sich am Stand C10 in Halle 8 durch Voranmeldung einen Platz sichern.

Leser der "Ärzte Zeitung" haben die Möglichkeit, ein kostenloses Online-Ticket zur CeBIT zu sichern. Mit dem Ticket können auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

Kostenlose E-Tickets für Leser der "Ärzte Zeitung" - solange der Vorrat reicht

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