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Mehr Fokus auf die Gefäße gefordert

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Herzinfarkt und Schlaganfälle sind die häufigsten Todesursachen bei Typ-2-Diabetikern. Etwa drei Viertel von ihnen sterben an deren Folgen. Den tödlichen Ereignissen gehen langwierige Erkrankungen an den Gefäßen voraus. Wegen dieser Gefäßschäden werden die Patienten jedoch oft nicht oder zu spät behandelt, haben Experten der DGIM kritisiert.

Die Lebenserwartung der Typ-2-Diabetiker ist um fünf bis zehn Jahre vermindert. Dies liegt auch am hohen Infarktrisiko. Es ist bei männlichen Diabetikern nach Ergebnissen der Augsburger MONICA-Studie vierfach erhöht. (Rö)

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