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"Äpfel mit Birnen verglichen"

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DRESDEN (Rö). Noch einmal das Thema Insulin glargin und Krebsrisiko hat in einer Publikation Professor Gerhard Ehninger von der Universität Dresden beleuchtet (The Oncologist 14, 2009, 1169).

Er kommt zu dem Schluss, dass die Publikation der Autoren L. G. Hemkens et al dazu (Diabetologia 52, 2009, 1732) wegen des Fehlens von Informationen über bedeutende Risikofaktoren für Krebs wie Body-Mass-Index und Rauchgewohnheiten, dem Vergleich zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gruppen von Patienten und der Verwendung von höchst fraglichen statistischen Methoden ein Beispiel dafür ist, was passiert, wenn Äpfel und Birnen verglichen werden.

Ehninger erinnert noch einmal daran, dass die Studiendaten von Hemkens' primär eine niedrigere Krebsrate bei Insulin glargin im Vergleich zu Human-Insulin ergeben haben. Erst eine dosisangepasste Analyse hatte diese Relation herumgedreht. Wie der Krebsspezialist jetzt erläutert hat, hat die Anpassung an die mittleren verbrauchten Insulinmengen dazu geführt, dass das Krebsrisiko bei Insulin glargin im Vergleich zu Humaninsulin systematisch zu hoch angesehen wurde, weil die unterschiedlichen Spiegel des noch vorhandenen endogenen Insulins zwischen den Gruppen nicht berücksichtigt wurden.

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