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Aktiver Schutz vor Hypoglykämie

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WIEN (ej). Der DPP-4 Hemmer Vildagliptin kurbelt in hypoglykämischen Phasen die Glukagonsekretion an. Während des Essens tritt der umgekehrte Effekt ein, wie Professor Bo Ahren von der Lund Universität in Schweden erläutert hat.

Die Behandlung mit einem Dipeptidyldipetidase-4 (DPP-4) Hemmer bei Typ-2-Diabetes birgt praktisch kein Hypoglykämierisiko, erinnerte Ahren bei einer Veranstaltung des Unternehmens Novartis zum Diabeteskongress in Wien. Unklar war allerdings das Ausmaß der induzierten Glukagon-Gegenregulation der Alpha-Zellen.

Dies ist nun für den selektiven DPP-4 Hemmer Vildagliptin (Galvus®, Eucreas® in fixer Kombination mit Metformin) geklärt: In einer kontrollierten Studie mit therapienaiven Typ-2-Diabetikern normalisierte sich die Glukagonsekretion unter der Therapie in hohem Maße. Nach 28-tägiger Behandlung mit Vildagliptin (100 mg/Tag) war in hypoglykämischen Phasen ein Glukagonanstieg um 38 Prozent im Vergleich zu Placebo messbar. Bei einer Testmahlzeit fielen dagegen die Glukagonspiegel um 41 Prozent.

Mit diesem Wirkprofil senke Vildagliptin aktiv das Hypoglykämie-Risiko einer antidiabetischen Therapie und könne somit in Kombinationsbehandlungen die Therapiesicherheit fördern, so Ahren.

Lesen Sie dazu auch: Spezielle Diabeteskurse für türkischstämmige Patienten Forscher suchen Biomarker für hohes Diabetesrisiko Neue Nephropathie-Klassifikatio Extrem niedrige Blutdruckziele gelten für Diabetiker nicht mehr

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